Wir setzen uns für dafür ein, dass Mütter selbstbestimmt in der Öffentlichkeit stillen können.
Wo, wann, wie lange und wie oft sie wollen.
Ausführliche Informationen zu unserer Kampagne, ihrer Entstehungsgeschichte und uns Initiatorinnen findet ihr in unserer Pressemappe.
Für weitere Fragen schreibt uns gern über post@ichstillwoichwill.de
Wo gibt es #ichstillwoichwill bereits?
„Ich still, wo ich will“ wächst in rasantem Tempo. Bisher haben sich Gruppen in über 60 Städten organisiert.
Auf unserer Karte könnt ihr sehen, ob eure Stadt schon dabei ist.
Wenn ihr selbst eine Aktion gestartet habt, die noch nicht eingezeichnet ist, meldet euch bei uns über post@ichstillwoichwill.de und wir fügen euch hinzu.
Ich still, wo ich will - wie aus einer Idee eine deutschlandweite Bewegung wurde
Als zweifache Mutter habe ich selbst oft erlebt, wie viele Mütter heutzutage noch verunsichert sind, wenn es um das Stillen in der Öffentlichkeit geht. Sie verstecken sich, meiden öffentliche Orte oder erleben Diskriminierung. Deshalb kam mir Anfang 2025 die Idee, etwas zu verändern – und zwar mit Bildern. Denn Fotos zeigen nicht nur die Realität, sondern sie schaffen auch Realität.
Wer nach Fotos von stillenden Müttern sucht, sieht diese bis heute oft in den eigenen vier Wänden. Die Realität ist aber: der öffentliche Raum ist für uns alle da - auch für Mütter und ihre Babys.
Als dokumentarische Fotografin brenne ich dafür, Mutterschaft und die vielfältigen Aspekte von Fürsorge-Arbeit und damit verbundenen Gefühlen sichtbar zu machen.
Ich war deshalb sofort Feuer und Flamme für die Idee, Mütter beim Stillen in der Öffentlichkeit zu fotografieren.
Als Autorin des feministischen Sachbuchs “Unstillbar” beschäftigt mich schon lange, wie unsichtbar die verschiedenen Lebensrealitäten von Stillenden sind.
Mit "Ich still, wo ich will" setze ich mich dafür ein, dass ihre Struggles und echten Bedürfnisse sichtbar werden, damit eines Tages alle selbstbestimmt stillen können.