Wir setzen uns für dafür ein, dass Mütter selbstbestimmt in der Öffentlichkeit stillen können.
Wo, wann, wie lange und wie oft sie wollen.
Ich still, wo ich will - wie aus einer Idee eine deutschlandweite Bewegung wurde
Als zweifache Mutter habe ich selbst oft erlebt, wie viele Mütter heutzutage noch verunsichert sind, wenn es um das Stillen in der Öffentlichkeit geht. Sie verstecken sich, meiden öffentliche Orte oder erleben Diskriminierung. Deshalb kam mir Anfang 2025 die Idee, etwas zu verändern – und zwar mit Bildern. Denn Fotos zeigen nicht nur die Realität, sondern sie schaffen auch Realität.
Wer nach Fotos von stillenden Müttern sucht, sieht diese bis heute oft in den eigenen vier Wänden. Die Realität ist aber: der öffentliche Raum ist für uns alle da - auch für Mütter und ihre Babys.
Als dokumentarische Fotografin brenne ich dafür, Mutterschaft und die vielfältigen Aspekte von Fürsorge-Arbeit und damit verbundenen Gefühlen sichtbar zu machen.
Ich war deshalb sofort Feuer und Flamme für die Idee, Mütter beim Stillen in der Öffentlichkeit zu fotografieren.
Als Autorin des feministischen Sachbuchs “Unstillbar” beschäftigt mich schon lange, wie unsichtbar die verschiedenen Lebensrealitäten von Stillenden sind.
Mit "Ich still, wo ich will" setze ich mich dafür ein, dass ihre Struggles und echten Bedürfnisse sichtbar werden, damit eines Tages alle selbstbestimmt stillen können.